Meine Arbeit ist im wesentlichen geprägt vom positiven Menschenbild von Carl Rogers und dem traumatherapeutischen Ansatz von Verena König. Carl Rogers, der Gründer der Gesprächstherapie, sieht den Menschen als ein Wesen, dessen Grundbedürfnis darin besteht, sich selbst zu verwirklichen und seine Persönlichkeit frei zu entfalten. Nach Auffassung von Verena König ist der Mensch seinem Wesen nach gut und in der Lage, sich bis ins hohe Alter zu entwickeln – in Richtung immer größerer Authentizität. Entscheidende Unterstützung liefert dabei ihr Wissen um die Bedeutung von Traumafolgen und Überlebensstrategien.
In ihrer Methode der Neurosystemischen Integration® fließen Essenzen unter anderem aus Neurobiologie, systemischer Therapie und Psychotraumatologie zusammen. Diese Einflüsse führen dazu, dass ich in meiner Arbeit Verstand und Körper gleichwertig miteinbeziehe. Über den Körper finden wir Zugang zu frühkindlichen und verdrängten Erfahrungen, die dem Verstand nicht unmittelbar zugänglich sind. Dies geschieht etwa im Nachspüren von Körperempfindungen und in körperbezogenen Imaginationsübungen.